Wir sind ein Ingenieurbüro für Elektrotechnik in Hüde am Dümmer und arbeiten im Landkreis Diepholz und Umgebung. Wir planen deine Solaranlage, montieren sie mit unserem eigenen Team und melden sie beim Netzbetreiber an. Ein Ansprechpartner, ein Festpreis, keine versteckten Kosten.
Lohnt sich Photovoltaik 2026 noch?
Ja, allerdings anders als vor zehn Jahren.
Die Einspeisevergütung liegt bei 7,70 ct/kWh für Anlagen bis 10 kWp und bei 6,66 ct/kWh im Bereich darüber. Strom aus dem Netz kostet rund 35 ct/kWh. Strom, den du selbst verbrauchst, ist damit etwa fünfmal so viel wert wie Strom, den du einspeist.
Für die Auslegung heißt das: Nicht die größte Anlage ist die beste, sondern die, die zu deinem Verbrauch passt. Speicher, Wallbox und Steuerung erhöhen den Eigenverbrauch meist mehr als zusätzliche Module.
- Weniger Stromkosten und kalkulierbare Preise
- Unabhängigkeit vom Energieversorger
- Weniger CO₂
- Wertsteigerung deiner Immobilie
Was das bei dir konkret bedeutet, rechnen wir vor dem Angebot durch.
Was spart deine Anlage?
Stell deine Wunschanlage zusammen und sieh sofort Ertrag, Eigenverbrauch und Ersparnis, im interaktiven Konfigurator.
Anlage simulierenPlanungsablauf einer PV-Anlage
Wie wir vorgehen, bevor das erste Modul auf dem Dach liegt: Aufmaß per Drohne, Simulation der Verschattung, Belegungsplanung. In einer Minute siehst du, worauf es dabei ankommt.
Warum wir nicht mehr mit Zollstock und Leiter planen.
Eine PV-Anlage ist nur so gut wie ihre Planung, und die Planung nur so gut wie ihre Datengrundlage. Deshalb beginnt bei uns jedes Projekt mit einem Drohnenflug: Unsere DJI-Drohne überfliegt das Gebäude in einem definierten Raster und nimmt dabei einige hundert überlappende Fotos auf.
Aus diesen Bildern berechnet die Photogrammetrie-Software ein maßstabsgetreues 3D-Modell deines Gebäudes: zentimetergenau, inklusive Gauben, Kaminen, Dachfenstern, Antennen und der Bäume auf dem Nachbargrundstück.
Der Unterschied zum klassischen Aufmaß: Niemand muss aufs Dach, nichts wird geschätzt, und vor allem erfassen wir nicht nur die Dachfläche, sondern die gesamte Umgebung. Denn die entscheidet über den Ertrag.
Verschattung wird simuliert, nicht vermutet.
Das 3D-Modell fließt direkt in unsere Ertragssimulation mit PV*SOL ein. Dort läuft der Sonnenstand über jeden Tag des Jahres: Wann wirft der Kamin einen Schatten auf welche Modulreihe? Wie weit reicht der Schatten der Eiche im Dezember, wenn die Sonne flach steht? Welche Dachhälfte lohnt sich wirklich?
Dabei kalkulieren wir die Verschattung durch Nebengebäude, Nachbarhäuser und Bäume von Anfang an mit ein. Sie steht in der Ertragsprognose, nicht erst in der ersten Jahresabrechnung.
Das Ergebnis ist eine Belegungsplanung, die Verschattung nicht ignoriert, sondern einplant: Module dort, wo sie liefern, Leistungsoptimierer oder angepasste Stringplanung dort, wo Teilverschattung unvermeidbar ist.
Du bekommst vor der Entscheidung eine Ertragsprognose auf Basis deines realen Gebäudes, nicht auf Basis einer Pauschalannahme.
Nach der Installation: Die Drohne bleibt im Einsatz.
Auch eine fertig installierte PV-Anlage profitiert von der Drohne, dann mit Wärmebildkamera. Defekte in Modulen erhöhen lokal den elektrischen Widerstand und erzeugen charakteristische Temperaturmuster, die im Infrarotbild eindeutig sichtbar werden, während die Anlage normal weiterläuft:
- Hotspots einzelner Zellen, die langfristig zu Modulschäden bis hin zur Brandgefahr führen können.
- Ausgefallene Bypass-Dioden, die einen ganzen Substring lahmlegen. Von unten unsichtbar, im Wärmebild ein klar abgegrenztes Muster.
- Komplett inaktive Module oder Strings, etwa durch Verbindungsfehler oder Verpolung. Sie bleiben kühl, während die Nachbarn arbeiten.
- Glasbrüche, Delamination und fehlerhafte Anschlussdosen sowie Verschmutzung oder Bewuchs, der die Leistung drückt.
Jede Aufnahme wird radiometrisch gespeichert: Jedes Pixel enthält einen exakten Temperaturwert. Auffällige Module lassen sich so eindeutig lokalisieren und dokumentieren, bis auf Reihe und Position genau.
Wie wirksam das ist, zeigen Untersuchungen großer Anlagen: Bei der thermografischen Prüfung einer 4,5-MWp-Freiflächenanlage wurden 189 Module mit auffälligen Substrings und 11 Module mit Hotspots identifiziert. Es waren Fehler, die im Monitoring als diffuser Minderertrag untergingen.
Überflug
Dieselbe Stelle im Detail
Wann sich eine Thermografie-Inspektion lohnt.
Sinnvolle Zeitpunkte sind:
- nach der Neuinstallation als Abnahme-Dokumentation,
- kurz vor Ablauf der Modulgarantie, um Defekte noch im Garantiezeitraum geltend zu machen,
- nach Extremwetter wie Hagel,
- und immer dann, wenn das Monitoring unerklärlichen Minderertrag zeigt.
Bei Anlagen ab etwa fünf Jahren Betriebsdauer sind fast immer Auffälligkeiten zu finden. Der Vorteil gegenüber der manuellen Prüfung: Die Drohne erfasst auch große Dach- und Freiflächen in kurzer Zeit, berührungslos und ohne Betriebsunterbrechung.
Weil wir Elektrofachbetrieb und Drohnenbetreiber in einem sind, endet unsere Leistung nicht beim Bericht: Wir finden den Fehler aus der Luft und beheben ihn anschließend am Boden.
Was kostet eine Thermografie-Inspektion?
Für ein Einfamilienhausdach rund 150 € pauschal, je nach Anlagengröße. Der Preis ist deshalb so niedrig, weil die Drohne mit Wärmebildkamera zu unserer eigenen Ausrüstung gehört. Aufnahme und Auswertung sind eine Sache von wenigen Stunden, nicht von Tagen.
Das gilt auch für Anlagen, die jemand anderes gebaut hat: gleicher Ablauf, gleicher Preis. Du musst bei uns nichts gekauft haben, um deine Anlage prüfen zu lassen.
Was kostet eine Photovoltaikanlage?
Wir bauen fast immer Komplettpakete: Photovoltaik zusammen mit Speicher und Ladepunkt. Das ist kein Verkaufsargument, sondern eine Rechenfrage: Die Anlage rechnet sich über den Eigenverbrauch, und der entsteht erst durch die Verbraucher.
Zwei Beispiele aus dem September 2026: Eine Anlage mit 16,6 kWp und Speicher lag bei rund 20.900 Euro, eine mit 24,3 kWp und Speicher bei rund 21.800 Euro. Nach unserer Wirtschaftlichkeitsrechnung amortisieren sich beide in sieben bis neun Jahren.
Was deine Anlage kostet, hängt vom Dach, vom Verbrauch und von der Speichergröße ab. Eine erste Einschätzung bekommst du in zwei Minuten im PV-Rechner.
Du bekommst von uns einen Festpreis, keine Position „nach Aufwand". Vor der Entscheidung erhältst du eine Wirtschaftlichkeitsrechnung, in der auch Betriebskosten, Modulalterung und das Ende der Förderdauer berücksichtigt sind.
Warum Online-Rechner täuschen.
Jeder Online-Rechner arbeitet mit Pauschalen, auch unserer. Die wichtigste davon ist die Eigenverbrauchsquote: Der Rechner nimmt an, dass du einen bestimmten Anteil deines Solarstroms selbst nutzt. Ob das stimmt, hängt davon ab, wann du Strom verbrauchst. Und das weiß ein Rechner nicht.
Ein Haushalt, in dem tagsüber niemand zu Hause ist, liegt ohne Speicher deutlich darunter. Ein Betrieb, der mittags produziert, deutlich darüber. Zwischen beiden liegen bei identischer Anlagengröße mehrere Jahre Amortisationszeit. Für eine erste Orientierung ist ein Rechner gut. Für eine Investitionsentscheidung ist er zu grob.
Was wir stattdessen rechnen.
Vor dem Angebot simulieren wir deine Anlage in PV*SOL: mit realen Wetterdaten deines Standorts, einem Lastprofil, das zu deinem Haushalt oder Betrieb passt, und dem 3D-Modell aus dem Drohnenflug samt Verschattung über das ganze Jahr.
In die Amortisationsrechnung gehen dabei auch die Posten ein, die in Werbeprospekten gern fehlen:
- Degradation: Module verlieren jedes Jahr etwas Leistung. Über 20 Jahre summiert sich das.
- Versicherung und Betriebskosten: jährlich klein, über die Laufzeit relevant.
- Das Ende der Förderdauer: nach 20 Jahren gilt die Einspeisevergütung nicht mehr.
Wer diese Positionen weglässt, bekommt eine Amortisationszeit, die zwei bis drei Jahre zu gut aussieht.
Szenarien vergleichen statt raten.
Du bekommst von uns nicht eine Zahl, sondern mehrere Varianten nebeneinander: mit und ohne Speicher, mit und ohne Wallbox, in zwei bis drei Anlagengrößen. So siehst du, welcher Baustein wie viel bringt und welcher sich in deinem Fall eben nicht rechnet.
Eigenverbrauch und Autarkie sind nicht dasselbe.
Zwei Kennzahlen, die ständig verwechselt werden und sogar gegenläufig laufen können:
- Eigenverbrauchsquote: wie viel von deinem erzeugten Solarstrom du selbst nutzt.
- Autarkiegrad: wie viel von deinem gesamten Stromverbrauch aus der eigenen Anlage kommt.
Wer sich weiter elektrifiziert, verschiebt beide in unterschiedliche Richtungen. In einem dokumentierten Praxisfall stieg die Eigenverbrauchsquote nach dem Hinzukommen von Wärmepumpe und E-Auto von 64 auf 77 Prozent. Der Autarkiegrad fiel im selben Zeitraum von 68 auf 54 Prozent, weil der Gesamtverbrauch gewachsen ist. Beides ist kein Widerspruch. Aber nur eine der beiden Zahlen eignet sich als Verkaufsargument, und deshalb steht in Prospekten meist die günstigere.
Deshalb bekommst du von uns die Simulation und nicht nur das Ergebnis: Annahmen, Lastprofil und Rechenweg liegen offen, damit du unsere Zahlen nachprüfen kannst, auch gegen das Angebot von jemand anderem.
Und was ist mit dem Speicher?
Strom vom eigenen Dach ist am wertvollsten, wenn du ihn selbst nutzt. Auch abends. Wir rechnen aus, welcher Speicher zu deinem Verbrauch passt, statt einfach den größten zu verkaufen.
So läuft dein Projekt ab.
- Beratung und AnalyseWir schauen uns Dach und Verbrauch an und klären, was du erreichen willst.
- Drohnenflug und 3D-ModellWir vermessen das Dach per Photogrammetrie und simulieren die Verschattung übers ganze Jahr.
- Auslegung und WirtschaftlichkeitsrechnungDu siehst vorab, was die Anlage bringt, mit offenen Annahmen.
- AngebotEin Ansprechpartner, ein Festpreis.
- MontageAusführung durch unser Team, vom Gerüst bis zur Verkabelung.
- Inbetriebnahme und AnmeldungWir übernehmen die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister und weisen dich in die Anlage ein.
Was immer dabei ist.
- Full-Black-Module, Typ und Leistung passend zum Dach
- Wechselrichter und Smartmeter
- Speicher, passend zum Verbrauch ausgelegt
- Unterkonstruktion
- Planung, Gerüst und Montage
- Inbetriebnahme und Anmeldung
- App fürs Handy
- Herstellergarantien inklusive
Photovoltaik für Gewerbe und Landwirtschaft.
Betriebe und Höfe rund um den Dümmer haben meist große Dachflächen und einen hohen Verbrauch während der Mittagszeit. Dadurch ist der Eigenverbrauchsanteil höher als im Privathaushalt, und die Anlage rechnet sich in der Regel schneller. Wir planen skalierbare Anlagen mit Lastmanagement, Speicher und Ladepunkten für den Fuhrpark.
Warum sich Landwirtschaft besonders lohnt.
Zwei Dinge kommen auf dem Hof zusammen, die sonst selten zusammentreffen: sehr große Dachflächen und ein Netzanschluss, der schon für hohe Leistungen ausgelegt ist. Was anderswo der teuerste Posten wäre, ist hier meist schon vorhanden.
Dazu kommt ein Sonderfall, der gerade viele Betriebe betrifft: Auf etlichen Höfen läuft eine Photovoltaikanlage aus den Anfangsjahren, deren EEG-Vergütung ausläuft. Danach wird der eingespeiste Strom nur noch zum Jahresmarktwert vergütet. 2025 waren das 4,508 ct/kWh abzüglich Vermarktungspauschale. Gegenüber 25 bis 30 ct Bezugspreis lohnt sich ab diesem Moment jede Kilowattstunde, die im Betrieb bleibt. Ein Speicher, der sich vorher nicht gerechnet hat, rechnet sich dann plötzlich.
Häufige Fragen.
Wie lange dauert die Montage?
Bei einem Einfamilienhaus rechne mit rund einer Woche, also etwa fünf Werktagen, von der Gerüststellung bis zur Inbetriebnahme. Wie lange davon tatsächlich auf dem Dach gearbeitet wird, hängt von Dachform, Zugänglichkeit und Anlagengröße ab.
Brauche ich einen Speicher?
Nicht zwingend. Ohne Speicher nutzt du typischerweise etwa 30 Prozent deines Solarstroms selbst, mit passend ausgelegtem Speicher deutlich mehr. Wir rechnen beide Varianten durch. Warum wir bei 10 kWh anfangen.
Was passiert bei einem Stromausfall?
Eine Standardanlage schaltet ab. Wer weiter Strom haben möchte, braucht eine Ersatzstromfunktion. Die planen wir auf Wunsch ein.
Wer übernimmt die Anmeldung?
Wir, und zwar beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister.
Ist mein Dach geeignet?
Fast jedes. Ziegel, Bitumen, PVC und Blech lassen sich mit passendem Montagematerial belegen. Geprüft wird trotzdem jedes Dach einzeln, weil Ausrichtung, Neigung und Statik über die Auslegung entscheiden.
Bei Ziegeldächern hat sich in den letzten Jahren etwas Entscheidendes geändert: Für die meisten Ziegelmodelle gibt es inzwischen passende Ersatzziegel mit integrierter Dachhakendurchführung. Damit muss kein Ziegel mehr beschnitten werden. Der Preis dafür ist von 80 bis 100 € auf 20 bis 30 € pro Stück gefallen. Gemessen am eingesparten Arbeitsaufwand ist das die sauberere und heute auch die günstigere Lösung.
Was kostet die Beratung?
Nichts. Die Beratung steckt im Angebot, bei Bedarf auch über mehrere persönliche Termine. Wir verdienen am Auftrag, nicht an der Beratung, und sagen dir deshalb auch, wenn sich etwas bei dir nicht lohnt.
Photovoltaik in deiner Region.
Wir arbeiten rund um den Dümmer und im Landkreis Diepholz. Für diese Orte haben wir eigene Seiten mit allem, was vor Ort zählt:
- Photovoltaik in Hüde: unser Standort direkt am Dümmer.
- Photovoltaik in Bohmte: Eigenheim, Landwirtschaft und Gewerbe.
- Photovoltaik in Diepholz: über 1.500 Sonnenstunden im Jahr.
- Photovoltaik in Damme: von der Innenstadt bis zu den Dammer Bergen.
Sprechen wir über dein Dach.
Meld dich. Dann schauen wir uns dein Dach gemeinsam an.
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