Die meisten Smart-Home-Produkte lösen ein einzelnes Problem und bringen eine eigene App mit. Nach drei Jahren hat man acht Apps und kein Haus, das mitdenkt. Loxone geht den anderen Weg: ein System, eine Steuerung, und Automatik statt Fernbedienung.
Was ein Smart Home steuern kann.
Loxone deckt nicht ein Gewerk ab, sondern alle, und genau daraus entsteht der Nutzen. Die Beschattung weiß, wie warm es im Raum ist. Die Heizung weiß, ob ein Fenster offen steht. Das Licht weiß, ob jemand da ist.
- Beleuchtung nach Präsenz und Tageslicht
- Beschattung nach Sonnenstand und Raumtemperatur
- Heizung und Klima raumweise
- Sicherheit: Einbruch, Rauch, Wasser, Zutritt
- Energiemanagement mit Photovoltaik-Anbindung
- Multiroom-Audio
Die vier Bausteine, mit denen wir üblicherweise anfangen: Loxone Miniserver und Sensorik, Licht- und Heizsteuerung, Beschattung und Szenen, Sicherheit integriert.
Warum Loxone und nicht Alexa?
Alexa und Google Home sind Sprachassistenten. Sie schalten einzelne Geräte, wenn man sie darum bittet, jedes Gerät mit eigener App, eigenem Konto und eigener Cloud. Das ist bequem für eine Lampe und unbrauchbar für ein Haus.
Der wichtigste Unterschied liegt aber woanders: Bei Loxone werden alle Daten und Automationen lokal auf dem Miniserver verarbeitet. Das Haus funktioniert also weiter, wenn die Internetleitung ausfällt, und deine Anwesenheitsdaten verlassen das Gebäude nicht. Nur der Zugriff von unterwegs braucht eine Verbindung.
Und: Ein gutes Smart Home bedient man nicht, es arbeitet. Wenn du abends erst das Handy suchen musst, um Licht zu machen, ist etwas schiefgelaufen.
Sprachsteuerung binden wir trotzdem ein, wenn du sie willst. Loxone bringt selbst keine Spracherkennung mit. Sie kommt entweder über einen Alexa- oder Google-Skill oder, datenschutzfreundlicher und ohne Cloud, über Home Assistant Voice mit Anbindung an den Miniserver. Für Gewerbekunden ist die lokale Variante meist das bessere Argument.
Wie weit das geht, probieren wir gerade an uns selbst aus: Unsere Lagerhaltung bekommt zurzeit eine Sprachsteuerung. Bestand abfragen, Nachbestellung auslösen, Bestellmail geht raus. Sprache ist längst nicht mehr auf „Licht an" beschränkt. Sie lässt sich an Datenbanken und eigene Abläufe koppeln.
Was Automatisierung im Alltag bedeutet.
Drei Beispiele, die den Unterschied zwischen fernsteuerbar und automatisch zeigen:
- Sommer, Mittag, niemand zu HauseDie Beschattung fährt herunter, bevor sich der Raum aufheizt. Abends ist es kühl, ohne dass die Klimaanlage gelaufen ist.
- Wintermorgen im BadDie Heizung läuft raumweise und rechtzeitig, nicht das ganze Haus auf Verdacht.
- Sonniger Nachmittag mit ÜberschussDer Solarstrom geht in Speicher, Wärmepumpe oder ins Auto, statt für 7,70 ct ins Netz.
Der Punkt, an dem sich Smart Home rechnet.
Am deutlichsten wird der Nutzen zusammen mit einer Photovoltaikanlage: Wenn die Steuerung weiß, wann Überschuss da ist, verschiebt sie Verbrauch dorthin. Aus 7,70 ct Einspeisevergütung werden rund 35 ct gesparter Netzstrom.
Energiemanagement gehört nicht in eine zweite App, sondern ins Haus.
Wer PV-Anlage, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox von verschiedenen Herstellern betreibt, kennt das Problem: Jedes Gerät bringt seine eigene App mit, aber keines kennt das Gesamtbild.
Genau hier setzt der Energiemanager-Baustein in Loxone an. Er ist keine Insellösung, sondern Teil derselben Steuerung, die auch Beschattung, Licht und Heizung regelt, und läuft lokal auf dem Miniserver, ohne Cloud-Abhängigkeit und ohne monatliche Gebühren.
Wie der Energiemanager-Baustein arbeitet.
Der Energiemanager erfasst Erzeugung, Speicherstand und alle relevanten Verbraucher und verteilt verfügbare Energie nach Prioritäten, die du festlegst. Die Verteilung berücksichtigt dabei nicht nur den aktuellen PV-Ertrag, sondern auch Bedarf, Anwesenheit und Wettervorhersage.
Ein Beispiel aus der Praxis: Die Wallbox bekommt Priorität 1, die Wärmepumpe Priorität 2. Scheint die Sonne, lädt zuerst das Auto mit Überschuss, danach heizt die Wärmepumpe den Pufferspeicher vor. Zieht Bewölkung auf, regelt das System zurück, bevor teurer Netzstrom fließt.
Seit der zweiten Generation des Bausteins lassen sich auch regelbare Verbraucher wie Wallboxen direkt einbinden, und für den Batteriespeicher kann eine priorisierte Mindestladung definiert werden. Wichtig etwa, wenn abends eine Ersatzstromreserve stehen soll.
Der zugehörige Wallbox-Baustein bietet fünf frei definierbare Lademodi mit Timer-Funktion und funktioniert herstellerunabhängig mit jeder Wallbox, die über eine geeignete Schnittstelle verfügt.
Ehrlich gesagt: Das ist Konfigurationsarbeit.
Überschussladen, Phasenumschaltung, saubere Messwert-Rückführung von der Wallbox an den Energiemanager: Daran scheitern viele Selbstbau-Projekte, wie ein Blick in einschlägige Foren zeigt.
Das System kann viel, aber es muss richtig aufgesetzt sein: Der Energiemanager braucht die tatsächliche Leistung jedes Verbrauchers als Rückmeldung, sonst regelt er ins Leere.
Genau das ist unser Handwerk: Wir programmieren die Loxone Config selbst, binden Wechselrichter und Zähler per Modbus an und stimmen die Regelzyklen so ab, dass das Zusammenspiel stabil läuft, auch mit Komponenten, die nicht aus dem Loxone-Katalog stammen.
Für Gewerbe: Lastspitzen kosten bares Geld.
In Gewerbeobjekten überwacht der Lastmanager das 15-Minuten-Intervall, das der Netzbetreiber abrechnet, und wirft Lasten priorisiert ab, bevor eine Spitze entsteht. Das verhindert überhöhte Leistungspreise und kann eine teure Verstärkung des Netzanschlusses ersparen, gerade bei mehreren Ladepunkten auf dem Firmenparkplatz.
Neubau oder nachrüsten?
Im Neubau ist Smart Home die günstigste Variante, weil Leitungen ohnehin gezogen werden. Entscheidend ist, dass die Elektroplanung von Anfang an darauf ausgelegt ist. Ein zusätzliches Kabel kostet im Rohbau fast nichts und nach dem Verputzen ein Vielfaches. Genau deshalb machen wir beides: Elektroinstallation und Steuerung.
Im Bestand geht es auch. Neben verkabelten Komponenten gibt es Funkkomponenten, sodass nicht in jedem Raum neue Leitungen nötig sind. Wie weit man sinnvoll kommt, hängt vom Gebäude ab. Das schauen wir uns vor Ort an.
Sinnvoll ist es, in Etappen zu denken: erst die Bereiche mit dem größten Effekt, dann erweitern. Das System wächst mit.
Womit wir anfangen.
Die Regel ist einfach: Zu jedem Punkt, an dem später bedient, gemessen oder geschaltet werden soll, gehört eine Leitung. Alles andere ergibt sich daraus. Über die Jahre hat sich dabei ein Verhältnis eingespielt, mit dem wir gut fahren: genug Leitungen für spätere Erweiterungen, ohne im Verteiler zu ersticken.
Typische erste Ausbaustufe:
- Dimmen und Lichtszenen in den Wohnbereichen. Der Punkt, an dem der Unterschied sofort auffällt.
- Präsenzmelder statt Bewegungsmelder. Licht, das nicht ausgeht, während man auf dem Sofa sitzt.
- Zutritt per NFC-Chip oder Handy, auf Wunsch inklusive Hoftor, das öffnet, wenn eine berechtigte Person den Hof betritt.
- LED-Beleuchtung gleich mitgeplant, weil Dimmbarkeit und Farbe von der Leitung abhängen.
Im Bestand fangen wir meist mit einem Raum oder einem Gewerk an und erweitern von dort. Wo keine Leitung liegt, arbeiten wir mit Funkkomponenten. Die lassen sich später gegen verkabelte tauschen, ohne dass die Konfiguration neu geschrieben werden muss.
Was kostet ein Smart Home?
Eine einzelne Zahl wäre hier gelogen. „Smart Home" reicht von einem Energiemanagement, das PV, Speicher und Wallbox aufeinander abstimmt, bis zum vollständig automatisierten Haus. Dazwischen liegt ein Faktor, den keine Preisliste abbildet.
Beim Neubau fällt die Entscheidung über die Kosten ganz am Anfang, bei der Leitungsverlegung. Wer dort richtig plant, hält sich alles offen und zahlt trotzdem wenig. Konkret empfehlen wir:
- Ein Sensorkabel bis zu jedem Schalter. Kostet im Rohbau fast nichts und entscheidet später darüber, was überhaupt möglich ist.
- Zwei bis drei 5×1,5-Leitungen pro Raum. Zwei Leitungen ergeben sechs Schaltmöglichkeiten, drei ergeben neun. Das reicht in den allermeisten Räumen für alles, was später kommt.
Was den Preis danach wirklich treibt, sind nicht die Taster, sondern drei andere Dinge: eine 24-V-Beleuchtung, Dimmbarkeit und Farbsteuerung, und ein Bussystem im Licht wie DALI. Jedes für sich sinnvoll, aber jedes eine bewusste Entscheidung und keine Selbstverständlichkeit.
Nach dem Verputzen dreht sich das Verhältnis um: Dann kostet jede zusätzliche Leitung ein Vielfaches. Deshalb reden wir lieber einmal zu früh über das Thema als einmal zu spät.
So gehen wir vor.
- ZuhörenWas stört dich heute, was soll das Haus können, was ist Spielerei.
- PlanenWir legen Gewerke, Sensorik und Ausbaustufen fest, abgestimmt auf die Elektroplanung.
- AngebotNach Ausbaustufen aufgeteilt, damit du in Schritten entscheiden kannst.
- Installation und ProgrammierungEinbau, Inbetriebnahme und die Automatiken, die den Unterschied machen.
- Einweisung und FeinschliffNach ein paar Wochen justieren wir nach. Die ersten Einstellungen sind selten die endgültigen.
Nach der Übergabe hört es nicht auf.
Ein programmiertes Haus ist beim ersten Einzug nie fertig. Deshalb ist bei uns der letzte Schritt fest eingeplant: Du bekommst 14 Tage Zeit, um zu sammeln, was du anders haben willst. Wann genau soll die Beschattung herunterfahren, wie lange soll das Licht im Flur nachlaufen, welche Szene fehlt. Diese Liste arbeiten wir anschließend in einem gemeinsamen Programmiertermin ab.
Danach lässt sich ein Fernzugriff einrichten. Dann sind spätere Anpassungen eine Sache von Minuten aus dem Büro heraus, statt eines Termins vor Ort. Wer es fester geregelt haben will, bekommt einen Wartungsvertrag. Nötig ist er nicht.
Zur Übergabe gehört außerdem eine vollständige Dokumentation samt Stromlaufplan. Das ist der Punkt, an dem sich zeigt, ob ein System sauber gebaut wurde: Wer das Haus später übernimmt, muss verstehen können, was darin passiert, und bekommt es von uns selbstverständlich erklärt.
Häufige Fragen.
Funktioniert das ohne Internet?
Ja. Alle Automationen laufen lokal auf dem Miniserver. Fällt die Internetleitung aus, funktioniert das Haus weiter. Nur der Zugriff von außerhalb braucht eine Verbindung.
Brauche ich für jedes Gewerk eine eigene App?
Nein, das ist der Punkt. Licht, Beschattung, Heizung, Sicherheit und Energie laufen in einem System.
Kann ich im Bestand nachrüsten?
Ja, mit einer Mischung aus verkabelten und Funkkomponenten. Wie weit man kommt, hängt vom Gebäude ab.
Was ist, wenn ich später etwas ändern will?
Anpassungen machen wir auf Zuruf. Mit eingerichtetem Fernzugriff meist noch am selben Tag, ohne Anfahrt. Wartungsverträge gibt es auf Wunsch, Pflicht sind sie nicht.
Kann ich Sprachsteuerung nutzen?
Ja. Loxone selbst hat keine Spracherkennung. Wir binden entweder Alexa beziehungsweise Google an oder, wenn nichts in die Cloud soll, Home Assistant Voice direkt am Miniserver.
Auch Teil dieses Bereichs: Sicherheitstechnik.
Kameras, Türsprechstelle und Zutritt gehören bei uns zum selben Geschäftsbereich: Videoüberwachung, die mit deinem Bedarf wächst, lokal aufgezeichnet und ohne monatliche Gebühr. Alles dazu auf der eigenen Seite:
Reden wir über dein Haus.
Am besten funktioniert das Gespräch, wenn du erzählst, was dich im Alltag stört, nicht, was die Technik können soll. Den Rest übersetzen wir.
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